{Gastbeitrag} Drymarble von about.polish

Hallo ihr Lieben!

Für alle die, die mich noch nicht kennen: ich heiße Caroline, bin 24 Jahre alt und lackiere meine Nägel seit ich denken kann. Vor etwa einem halben Jahr habe ich mich dazu entschlossen, mein Hobby öffentlich zu machen und seitdem bin ich bei Instagram vertreten. Vielleicht kennt ihr mich ja sogar schon unter about.polish?

Als die liebe Samy vor ein paar Wochen Gastblogger gesucht hat, habe ich natürlich nicht lange gezögert und mich gemeldet. An dieser Stelle ein riesen Dankeschön an dich! Was für eine tolle Chance für (noch?) bloglose wie mich! 🙂 Eine super Gelegenheit, ein wenig Blog-Luft zu schnuppern, mal ein – für mich – untypisch aufwändiges Design zu pinseln und mit meinem Hobby vielleicht noch ein paar Leute mehr als sonst zu erreichen.

Wer mich schon kennt weiß vielleicht, dass selten richtige Designs auf meinen Nägeln landen. Normalerweise bin ich ein Freund des einfachen, sauber lackierten Nagellacks – vielleicht mit einem oder zwei kleinen Akzenten.

Hat man allerdings schon einmal die Gelegenheit zu einem kleinen Blogbeitrag, darf es gerne etwas mehr sein. Ich habe mich in diesem Fall für ein Drymarble entschieden – mein allererstes, um genau zu sein.

Verwendet habe ich hierfür lediglich drei Lacke:

  • Catrice – Johnny Deep
  • Maybelline – Golden Sand
  • Essie – Fiji

Das Drymarbeling ist glücklicherweise eine recht einfache Art, Designs zu kreieren und erlaubt es selbst unerfahrenen Lackierenden, beeindruckende Nailarts auf die Nägel zu zaubern. Und, was mir mit am besten gefällt: Jeder Nagel ist ein absolutes Unikat!

Zunächst habe ich in Ermangelung einer Nailart-Matte eine kräftige Plastikfolie mit Johnny Deep grundiert. In den noch nassen Lack habe ich je ein paar Tropfen Fiji und Golden Sand getropft.

Die Plastikfolie habe ich dann einmal über die Mitte zusammengedrückt (nicht geknickt!) und den Lack so „gemischt“. Einmal von unten nach oben gedrückt, einmal von links nach rechts, hier und da noch einen Tropfen nachgelegt und erneut gemischt und tadaaa: ein eindrucksvolles Marble in unter 3 Minuten. Wahnsinn!

Einziges Manko: meine Ungeduld.

Lasst euch gesagt sein: Nein, 10 Minuten trocknen lassen reichen nicht aus, um die Folie abziehen zu können. Nein, Quick Dry Topcoat beschleunigt in diesem Fall leider nicht. Nein, die gesamte Folie kurz in den Kühlschrank legen hilft auch nicht. Und nein, auch eine Stunde warten wird nicht ausreichen.

Zumindest bei mir – solltet ihr Tipps und Tricks haben: immer her damit!

Was half, war einzig und allein die ganze Matscherei einfach über Nacht trocknen zu lassen. So simpel und gleichzeitig so anspruchsvoll.

Nun denn – morgens ließ sich der getrocknete Lack prima von der Folie lösen und in kleinere Teile schneiden. Ganz individuelle Nail-Wraps sozusagen. Eine tolle Sache!

Grundiert habe ich meine Nägel anschließend mit dem berühmten Johnny Deep. Einmal Topcoat drüber und los gehts.

Einfach die zurecht geschnippelten Wraps auf dem Nagel platzieren, die Ränder mit einem Zahnstocher/Hufstäbchen/Rosenholzstäbchen oder was auch immer ihr gerade zur Hand habt abtrennen und das ganze am Ende (falls nötig) mit einem Pinsel und Nagellackentferner versäubern.

So schnell, so einfach und so gut! Oder was meint ihr?

Ich hoffe, mein kleiner Beitrag hat euch gefallen und ihr schaut demnächst nochmal vorbei! Mir jedenfalls hat es riesen Spaß gemacht und ich freue mich sehr, diese Möglichkeit bekommen zu haben. 🙂

Habt ihr schon Erfahrungen mit Drymarble? Welche Farben tragt ihr am liebsten in Kombination oder was geht gar nicht?

Ich würde mich sehr über euer Feedback freuen und hoffe, dass ich euch diese Nailart-Methode ein wenig näher bringen konnte 🙂

Viele liebe Grüße, Caroline

4 thoughts on “{Gastbeitrag} Drymarble von about.polish

  1. Sehr schön geworden. Ich hab es bisher noch nicht angewendet, werde es aber sicherlich mal ausprobieren. Bin eher von der Fraktion Stamping 😉 Lieben Gruss Tatjana (muppet.xy)

  2. Liebe Caroline, das sieht richtig richtig klasse aus! Super schöne Farbwahl und toll umgesetzt. Ich hab ein Mal ein Dry Marble gewagt, das allerdings ohne Decals zu basteln, ich habe die Lacke mit dem Stamper „vermatscht“ und von dort direkt auf die Nägel gebracht – mit ordentlich Liquid Latex hielt sich so auch die Sauerei in Grenzen 😀 Farblich hab ich mich damals übrigens klassisch gehalten mit weiß, grau und schwarz.

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